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Blitzer soll wieder verschwinden

Blitzer soll wieder verschwinden
Der „Monster-Blitzer“ an der Uerdinger Straße in lank. FOTO: Archiv
Lank-Latum (aru). Warnen sich die Trucker? Die Blitzer-Zahlen weichen enorm von städtischen und polizeilichen Werten ab. Von Alexander Ruth

Neben der Konverter-Frage in Meerbusch steht der Landrat auch bei dem LKW-Problem in Lank-Latum in keinem guten Licht. Denn: Nur gut vier Wochen nachdem der „Monster-Blitzer“ an der Uerdinger Straße mit großem Medienrummel aufgestellt wurde, soll er jetzt schon zum Unmut der Lanker wieder verschwinden. Allerdings: Das Problem sei, so der Landrat gegenüber der Rheinischen Post, dass die erste Auswertung der Verstöße, „nicht beeindruckend hohe Zahlen“ zeige. In der Zeit vom 1. bis zum 15. Februar wurden 82 Lkw-Fahrer geblitzt, die gegen das Durchfahrtsverbot verstoßen hatten. Im Zeitraum vom 19. Februar bis zum 1. März seien nach Angaben der Stadt Meerbusch 27 Verstöße von Lkw-Fahrern gegen das Durchfahrtsverbot festgestellt worden. Auffällig: Die Stadt Meerbusch sowie die Polizei hatten vor einiger Zeit selber gemessen. Die Stadt kam auf rund 800 Lkw über 7,5 Tonnen pro Woche auf der Uerdinger Straße, die Polizei auf 790 Lkw. Die Stadt Meerbusch reagiert: Parallel zu dem noch stehenden Lkw-Blitzer hat sie selber drei Zähl-Boxen aufgestellt. Sie machen keine Fotos, zählen aber den Verkehr gesplittet nach Radfahrern, Lkw über 7,5 Tonnen, Pkw, Busse und mehr. An drei Stellen sind sie nun, um auch zu schauen, ob es einen Ausweichverkehr durch das Gewerbegebiet „In der Loh“ gibt. Und wenn der „Monster-Blitzer“ verschwunden ist, werden sie weiterzählen. Um zu schauen, ob der Verkehr wieder nach oben geht.

(Report Anzeigenblatt)