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Der nie aufgeklärte Mord von Lank

Der nie aufgeklärte Mord von Lank
Der Heimatkreis Lank-Latum freut sich - wenn auch etwas verspätet - den neuen „Dä Bott“ präsentieren zu können. FOTO: Grammatikou
Lank-Latum. Der neue Bott ist da! Ganze 96 Seiten stark und mit vielen Interessanten Geschichten aus und rund um Lank. Von Kellys Grammatikou

„Wir sind ein bisschen spät dran“, scherzt Franz-Josef Jürgens bei der Vorstellung des neuen „Dä Bott“, denn eigentlich wollte der Heimatkreis das Heft noch vor Weihnachten letztes Jahr herausgebracht haben. Verschiedene Umstände, aber auch die intensive Recherche an interessanten Geschichten hätten die Veröffentlichung verzögert. Anfänglich als lose Blättersammlung kann der Heimatkreis den Bott in dieser Form nun bereits zum zehnten Mal präsentieren. „Ein kleines Jubiläum“, meint Franz-Josef Radmacher.

Tatsächlich ist der Bott wieder ein Sammelwerk an tollen Heimatgeschichten rund um Lank-Latum. Spannend ist sicherlich die Geschichte des immer noch nicht aufgeklärten Mordes an Lorenz Reiners aus dem Jahr 1921. Recherchiert wurde die Geschichte von Gottfried Bößen, der zu berichten weiß: „... da gibt es noch viel mehr. Das reicht noch für den nächsten Bott.“

Neben diesen und vielen anderen Geschichten finden sich historische Fotos, Grußworte und Nachrufe sowie Veranstaltungen und Reise-News im Bott. „Wir sind immer sehr um den Bott bemüht“, sagen Jürgens und Radmacher unisono. Im Jahr 1975 ins Leben gerufen haben sich so bisher 3600 Seiten Heimatgeschichte Lank angesammelt - als lose Blättersammlung bis 2008, ab 2009 als gebundenes Heft.

Mit einer Auflage von 700 Explemparen ist der „Dä Bott“ für fünf Euro bei den Mitgliedern des Heimatkreises sowie auch in der Lank-Latumer Buchhandlung erhältlich. „Wer sich für den neuen Bott engagieren möchte, eine Geschichte recherchieren will oder historische Fotos hat, der kann sich gerne bei uns melden. Wir suchen immer neue Autoren und sind für neue Ideen offen und dankbar“, erklärt Franz-Josef Jürgens.

(StadtSpiegel)