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Ihr Herz schlägt für die VHS

Ihr Herz schlägt für die VHS
Ute Piegeler (l.), Leiterin des Fachbereichs Schule, Sport, Kultur, und Béatrice Delassalle-Wischert, Leiterin der Volkshochschule Meerbusch. FOTO: aru
Meerbusch. Béatrice Delassalle-Wischert ist die neue Leiterin der Meerbuscher Volkshochschule. Gemeinsam mit ihrer Vorgesetzten Ute Piegeler, Leiterin des Fachbereichs Schule, Sport, Kultur, stellte sich jetzt die studierte Germanistin und Romanstin Meerbusch vor. Von Alexander Ruth

Beide sind neu in Meerbusch, beiden ist der Tatendrang anzumerken: Ute Piegeler, Leiterin des Fachbereichs Schule, Sport, Kultur, und Béatrice Delassalle-Wischert, Leiterin der Volkshochschule Meerbusch (VHS). Während Ute Piegeler schon einige Wochen länger in Meerbusch ist und der Öffentlichkeit bereits vorgestellt wurde, ist Béatrice Delassalle-Wischert recht „frisch“ vor Ort. Sie hat sich aber in ihrer VHS schon so weit umschauen können, dass sie jetzt genau weiß, was besser, neuer oder aber auch anders werden muss – um den Erfolg der VHS Meerbusch fortzuführen. Und dass ihr Herz für die VHS schlägt, spürt man sofort: „Zuhause scherzen sie, dass ich nicht arbeiten gehen, sondern zu meinem Hobby.“ So verinnerlicht lebt Béatrice Delassalle-Wischert die VHS. Und mit dieser Einstellung hat sie auch den richtigen Blick dafür, wie VHS in Meerbusch in Zukunft aussehen soll. „Wir werden auf jeden Fall mehr Kompakt-Kurse an den Wochenenden anbieten“, so Béatrice Delassalle-Wischert. Heutzutage hätten Menschen einfach nicht mehr die Zeit oder die Geduld, wochentags einen mehrwöchigen Kurs zu besuchen. Ein Wochenende könnten sich dann aber viele gönnen, um „kompakt“ den Stoff aufzunehmen. Dazu würden viele Menschen Volkshochschule als Freizeitgestaltung wahrnehmen. Das Angebot müsse kontinuierlich weiterentwickelt, neue Konzepte erarbeitet und innovative Wege beschritten werden, sagt sie. Eines der neuen Konzepte soll die Teilnehmer von morgen ansprechen. „Wir werden für Jugendliche mehr Ferienangebote machen.“ Junge Meerbuscher, die früh positive Erfahrungen mit der VHS machen, würden diese speichern und später den VHS-Kurs als eine „normale“ Sache sehen – und als Kunden wiederkehren. Und digitaler soll es auch werden, Meerbusch sei da aber schon gut aufgestellt: „Wir haben eine tolle technische Ausstattung.“ In einigen Räumen gebe es beispielsweise „Prowise Boards“, also riesengroße Touchscreens, mit denen der Unterricht ganz anders gestaltet werden könne als noch vor ein paar Jahren. Béatrice Delassalle-Wischert hat viele Pläne, die Meerbuscher demnächst in der Gestaltung des Programms sehen werden. Gesehen werden gehört auf jeden Fall auch dazu: Im Eingangsbereich der VHS an der Hochstraße 14 gibt es daher aktuell eine kleine Baustelle. Dort werden Schaukästen angebracht, in denen die Veranstaltungen künftig präsentiert werden. Der erste VHS-Newsletter informiert die Kunden bald per E-Mail über anstehende Veranstaltungen. Und die App des VHS-Landesverbandes wird neu gestaltet, so dass Kurse bald auch bequem vom Smartphone aus gebucht werden können. Aber eines ist ihr wichtig: die Menschen. In Meerbusch könne man viel besser die persönlichen Kontakte zu den Teilnehmern pflegen als in einer Großstadt. Meerbuscher sollten sich niemals scheuen, sie und ihr fünfköpfiges Team anzusprechen, ja der Dialog liegt ihr wirklich am Herzen: „Unsere Tür ist immer offen“, sagt die neue Leiterin mit einem einladenden Lächeln.

(Report Anzeigenblatt)