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„Gut Ding braucht Weile“

„Gut Ding braucht Weile“
Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel und Meerbuschs Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage zerschneiden das Sperrband: Jetzt ist die Böhlerstraße vollständig freigegeben. FOTO: aru
Büderich. Am vergangenen Montag gaben Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel die Verlängerung der Böhlerstraße bei Büderich frei. Von Alexander Ruth

15 Jahre Planungen, 20 Monate Bauzeit und 9,35 Millionen Euro für gut 700 Meter: Seit vergangenem Montag ist die Verlängerung der Böhlerstraße für den Verkehr freigegeben. Diese verbindet jetzt das Areal Böhler sowie die umliegenden Neubaugebiete mit dem Büdericher Süden auf Höhe der A52-Auffahrt. Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel schnitten jetzt beim offiziellen Akt der Eröffnung der Verlängerung der Böhlerstraße das Sperrband durch – und zeigten sich sichtlich erfreut. „Gut Ding braucht Weile“, sagte Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage. Schon vor 15 Jahren begannen die ersten Planungen, 20 Monate Bauzeit brauchte es, um rund 700 Meter Straße herzustellen. Die Verlängerung würde aber nun für eine Entlastung der Marienburger Straße in Meerbusch, aber auch der Heerdter Landstraße, der Pariser Straße und der Krefelder Straße auf Düsseldorfer Stadtgebiet sorgen. „Der Bau ist für mich auch ein Zeichen der guten nachbarschaftlichen Zusammenarbeit unserer beiden Städte und ein wichtiges Signal für die weitere städtebauliche Entwicklung im Bereich unserer gemeinsamen Stadtgrenze“, sagte Thomas Geisel, Oberbürgermeister von Düsseldorf. Neben den positiven Aspekten für die Neubaugebiete wird auch das Areal Böhler profitieren. „Für Meerbusch ist es ein wichtiger Messe-, Business- und Industriestandort“, sagte Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage. Obwohl das Areal Böhler postalisch zu Düsseldorf gehört, ist es ein Meerbuscher Standort, die Gewerbesteuer kommt Meerbusch zugute. Das Bauprojekt Verlängerung Böhlerstraße liegt hingegen auf Flächen der Stadt Düsseldorf als auch auf welchen der Stadt Meerbusch und des Landes NRW, so dass mit der Stadt Meerbusch und Straßen.NRW Verwaltungsvereinbarungen über den Bau und die Unterhaltung der Böhlerstraße abgeschlossen wurden. Die bauliche Realisierung erfolgte federführend von Seiten der Landeshauptstadt. Die Kosten von 9,35 Millionen Euro teilen sich die Städte Düsseldorf und Meerbusch. „Bei 50/50 der Kosten haben wir im Verhältnis zu den Einwohnern recht viel gezahlt“, konnte sich Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage gegenüber Thomas Geisel eine Spitze nicht verkneifen. Der registrierte dies mit einem Schmunzeln.

(StadtSpiegel)