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Mei, des war a Gaudi!

Mei, des war a Gaudi!
Beim Fassanstich (v.l.): Kött-on-Kleen-Vorsitzender Andreas Bongartz, der zweite Vorsitzende Günter Wolf, Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage und der stellvertretende Bürgermeister Leo Jürgens.
Nierst. Außer Rand und Band waren die 800 Besucher des Nierster Oktoberfest. Fazit: Mei, des war a Gaudi! Von Alexander Ruth

Die Karnevalsgesellschaft „Kött on Kleen“ ließ es vergangenen Samstag bei ihrem zweiten Oktoberfest richtig Krachen. Nach dem Riesenerfolg des ersten Oktoberfestes entschlossen sich die Verantwortlichen um den 1. Vorsitzenden Andreas Bongartz auch in diesem Jahr das bajuwarische Fest auf den Terminplan der Gesellschaft zu setzen und das tat seine Wirkung: „Innerhalb von 14 Tagen waren alle 800 Karten für das vergrößerte Festzelt in Nierst verkauft“, so der Macher von Kött un Kleen Andreas Bongartz in seiner Begrüßungsrede. Pünktlich um 20 Uhr eröffnete Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage zusammen mit ihrem Stellvertreter Leo Jürgens das Oktoberfestreiben und füllten die erste Maß mit köstlichem Stiftungsbräu aus dem bayrischen Erding. Schon jetzt standen die festlich gekleideten Jungs und Mädels auf den Stühlen. Als dann die Partyband Valentina in die Tasten griff, war das Eis endgültig gebrochen. Kulinarisch verwöhnt wurden die Oktoberfestbesucher im Festzelt auf dem Alten Schulhof mit Haxen, bayrischem Schweinebraten, Rinderschmorbraten und Brezeln. Nach Mitternacht wartete noch eine bayrische Käseplatte auf die Feierwütigen Gäste in ihren schmucken Lederhosen und Dirndls. Zwei Tage zuvor hatten die Mitglieder der KG in liebevoller Kleinarbeit die Zeltdekoration angefertigt und aufgehängt. Als die letzten „Bayern“ am frühen Morgen den Heimweg antraten, stand für alle fest: „Das nächste Okoberfest muss kommen!“

(StadtSpiegel)