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„Strömper“ gestalten ihren Ortsteil

Strümp (sr). Beim beliebten Bürgerverein „Kleene Strömper“ ist viel Bewegung drin. Bei der Jahreshauptversammlung stellten die Ehrenamtler eine Übersicht all ihrer Aktivitäten vor. Von Alexander Ruth

Ein Park für Strümp, der Weihnachtsmarkt und Gespräche mit Politikern: Das sind die aktuellen Aktivitäten des Bürgervereins „Kleene Strömper“. Ziel des Vereins ist es, Bindeglied zwischen der Stadt Meerbusch und den Bürgern Strümps zu sein. Die Kommunikation und Integration der Strümper Bürger wird großgeschrieben. Bei der Jahreshauptversammlung sprachen einige der rund 400 Mitglieder über die Erfolge des Vereins und den Stand der Projekte: Der Weihnachtsmarkt ist für den Verein das zentrale Ereignis des Jahres, da er die Bürger näher zusammenbringt. „Er ist mittlerweile zu einem Aushängeschild geworden“, sagt der Vorsitzende Wolfgang Möller. Von Jahr zu Jahr ist der Markt größer und bekannter geworden, was ein Erfolg für den Verein bedeutet, aber auch mehr Arbeit. Für den 20. Weihnachtsmarkt, der in diesem Jahr stattfindet, würden sich die Mitglieder auch über spontane Mithilfe beim Aufbau freuen.

Andere laufende Projekte des Vereins betreffen die Verkehrssicherheit: Ende November traf sich eine Delegation des Vereins mit Landesverkehrsminister Hendrik Wüst und Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage, um über die beiden Unfallschwerpunkte in Strümp zu sprechen. Der Verein hatte sich für den Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Xantener Straße/ Schlossstraße eingesetzt. Hendrik Wüst teilte bei dem Treffen mit, dass ein Umbau der Kreuzung in fester Planung sei, sich aber eine Ampelkreuzung als Maßnahme schneller umsetzen lasse als ein Kreisverkehr. Der Beschluss einer 30er-Zone, um den Unfallschwerpunkt Osterather Straße/ Schlossstraße zu entlasten, wäre Angelegenheit der Stadt Meerbusch, nicht wie vom Verein angenommen von „Straßen.NRW“. Am 15. Mai wird sich der Verein mit „Straßen.NRW“ und Michael Assenmacher, dem technischen Beigeordneten Meerbuschs treffen, um zu weiteren Erkenntnissen zu kommen. „Es ist in Bewegung, doch leider nicht in die Richtung, die wir gewollt haben“, merkt Wolfgang Möller kritisch an.

Auch die Idee zur Gestaltung eines Parks mitten in Strümp wird immer konkreter. Die Stadt Meerbusch steht hinter dem Projekt und die Sparkasse Neuss hat 5.000 Euro zur Finanzierung beigetragen. An dem Fluss Strempe liegt die Wiese, die zuweilen als „Schandfleck“ oder „Hundewiese“ bezeichnet wird. Schon am Saubertag hat der Verein den Ort von Müll und Holz befreit. Nun sollen Bäume gepflanzt, Bänke aufgestellt und ein Weg angelegt werden. „Das Dorf soll schöner werden“, sagt Wolfgang Möller, „wenn der erste Stein gesetzt wird, gibt es hoffentlich einen Nachahmungseffekt.“

Weitere Informationen zu den Aktivitäten des Vereins „Kleene Strömper“ erhalten Strümper in der halbjährlich veröffentlichten Bürgerinformation „Strümp – mitten in Meerbusch“ oder im Internet.

(StadtSpiegel)
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