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Maßnahmen für trockene Keller

Maßnahmen für trockene Keller
Sobald man nasse Stellen an der Wand entdeckt, sollte man der Ursache auf den Grund gehen und Gegenmaßnahmen ergreifen. FOTO: djd/Hydro Chemie Süd/Andrey Popov – stock.adobe.com
(djd). Schimmel verhindern: Außenwände sollten wasserabweisend imprägniert werden. Von Kellys Grammatikou

Ein feuchter Keller kann zum Problem für das ganze Haus werden – denn im schlimmsten Fall kann es zu Schimmelbildung in mehreren Etagen und damit zu Risiken für die Gesundheit kommen. Sobald der Hausbesitzer nasse Stellen an der Wand entdeckt, sollte er daher der Ursache auf den Grund gehen und Gegenmaßnahmen ergreifen. Wer früh genug gegensteuert, kann die Feuchtigkeit oft gut bekämpfen. Folgende Vorgehensweisen helfen, die Situation in den Kellerräumen zu verbessern.

Richtig lüften

Beim Lüften sollten die Fenster komplett geöffnet sein und nicht „auf kipp“ stehen. Im besten Fall sind gegenüberliegende Fenster gleichzeitig geöffnet, so dass ein Luftzug „über Kreuz“ entstehen kann. Es reichen wenige Minuten Durchzug, um die Feuchte aus den Räumen zu transportieren. Wenn nötig, sollte mehrmals am Tag gelüftet werden, am besten morgens und abends.

Wand abdichten

Die Kellerwände sollten wasserabweisend und atmungsaktiv abgedichtet werden, am besten mit einer rein organischen Flüssigkeit. Das Mittel verhindert, dass Wasser von außen weiterhin in die behandelte Wand eindringt und sich flächig verteilt. Vorhandene Feuchtigkeit in der Wand kann aber weiterhin entweichen. Heimwerker können diese Abdichtung auch selbst in die Wand einbringen.

Etwa zwei Wochen, nachdem die Sperre eingebracht wurde, gilt es, die noch vorhandene Restnässe zu trocknen. Das funktioniert zum Beispiel mit einem elektrischen Luftentfeuchter. Achtung: Man sollte regelmäßig den Auffangbehälter entleeren, denn hier können sich schnell viele Liter Wasser sammeln.

Ist die Innenwand bereits von Schimmel befallen, können spezielle Anti-Schimmel-Produkte die muffig riechenden, dunklen Flecken entfernen. Auf dem Etikett sollte eine Langzeitwirkung ausgewiesen sein, Chlor als Inhaltsstoff ist möglichst zu vermeiden.

Um die Kellerwände trocken zu halten, muss die Luft zirkulieren können. Zu nah an der Außenwand stehende Schränke oder Regale schränken die Zirkulation jedoch ein und begünstigen eine erhöhte Luftfeuchtigkeit.

(StadtSpiegel)