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Die sonnige Seite des Hei zens

Die sonnige Seite des Hei zens
Wer die Vorteile eines effizienten Wärmeerzeugers mit der Nachhaltigkeit der Sonnenwärme kombiniert, der handelt umweltbewusst und zukunftsorientiert. FOTO: djd/BDH
(djd). Gasbrennwerttechnik und Solarthermie: Eine kosteneffiziente Kombination. Von Kellys Grammatikou

Noch nie gab es am Heizungsmarkt so viele Optionen für eine effiziente Wärmeversorgung wie heute. Die große Vielfalt an unterschiedlichen Heizungstechnologien ist für den Verbraucher oft nicht leicht zu überblicken. Wer saniert, sollte jedoch nicht nur an heute, sondern auch an morgen denken. Die Wärmeversorgung sollte für das persönliche Zuhause günstig, aber auch umweltbewusst und zukunftsorientiert sein.

Eine Lösung bietet beispielsweise die Kombination von moderner Gasbrennwerttechnik mit Solarthermie, welche die Vorteile eines effizienten Wärmeerzeugers mit der Nachhaltigkeit der Sonnenwärme verbindet. Moderne Brennwerttechnik nutzt den jeweiligen Energieträger am physikalischen Limit. Dabei wird zusätzliche Energie aus dem im Abgas enthaltenen Wasserdampf gewonnen. Das führt zu sehr guten Wirkungsgraden von bis zu 110 Prozent. Der Betreiber eines sogenannten hybriden Systems, bestehend aus Gas-Brennwertkessel und einer solarthermischen Anlage, profitiert doppelt. Einerseits nutzt er auf effiziente Weise den wirtschaftlich attraktiven Energieträger Erdgas. Gleichzeitig koppelt er erneuerbare Sonnenwärme in sein Heizsystem ein und spart dadurch zusätzlich bares Geld.

Mit verhältnismäßig wenig Mehraufwand gibt es neben der neuen Heizung im Keller eine zusätzliche aufs Dach.

Und die hat es in sich, denn die solarthermische Anlage nutzt die nahezu jederzeit und überall zur Verfügung stehende Energie der Sonne. Während eines Großteils des Jahres kann die solarthermische Anlage so zur Deckung des Wärmebedarfs im Haus beitragen. Nur zu Spitzenzeiten wird der Gaskessel zugeschaltet. Das schont nicht nur den Geldbeutel, durch die Kombination der beiden Technologien leistet der Betreiber außerdem einen positiven Umweltbeitrag. Weiterer Pluspunkt: Eine solarthermische Anlage passt sprichwörtlich auf jedes Dach. Und falls man in Zukunft doch zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umsteigen möchte, zum Beispiel mit einem modernen Holzheizkessel oder einer Wärmepumpe, ist dies ebenfalls problemlos möglich. Die solarthermische Anlage ist mit jedem erdenklichen Wärmeerzeuger kombinierbar.

Wer sich noch 2017 für einen Wechsel auf die sonnige Seite des Heizens entscheidet, profitiert zudem von attraktiven Förderbedingungen, die größtenteils aber auch noch für das Jahr 2018 gelten. Mehr Informationen zum Thema staatliche Förderung gibt es auf dem Verbraucherportal www.sonnigeheizung.de – einem Zusammenschluss führender Solaranlagen-Hersteller sowie dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar).

(StadtSpiegel)