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24-Stunden-Rennen? Geschafft!

24-Stunden-Rennen? Geschafft!
Uwe Legermann, Daniel Jolk und Uwe Stein steht die Freude ins Gesicht geschrieben: Sie haben das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring erfolgreich absolviert. FOTO: Legermann
Meerbusch. Gleich vier Meerbuscher nahmen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teil. Mit Erfolg! Von Alexander Ruth

Vor wenigen Tagen starteten mit Ralf Oehme, Uwe Stein, Uwe Legermann und Daniel Jolk gleich vier Meerbuscher beim Rennsportklassiker, dem 24-Stunden-Rennen m auf dem Nürburgring. Und kaum zu glauben: Alle vier erreichten nach der 24-Stunden-Hatz das Ziel. Oehme auf einem Porsche 991 GT3 Cup als 30er von insgesamt rund 150 Rennboliden, Legermann auf einem BMW 325i in der Produktionswagen-Klasse als 74er, Jolk auf gleichem Fahrzeug als 89er und Stein auf einem Opel Astra Cup als 92.

Das berühmte Rennen, bei dem auch in diesem Jahr wieder mehr als 200.000 Zuschauer für eine einmalige Atmosphäre neben der Strecke sorgten, bot allen Beteiligten wieder einmal spektakulären Rennsport mit heißen Zweikämpfen, unzähligen Unfällen und den bekannten Eifeler Wetterkapriolen.

Leidtragender war unter anderem Uwe Stein. „Bevor es vom Grand-Prix-Kurs auf die berüchtigte Nordschleife ging, prallte mir ein Konkurent ins Auto. Also, ab in die Box und Schnellreparatur. Das hat uns eine halbe Stunde gekostet. Ich und meine drei Teamkollegen sind umso glücklicher, das wir nach so einem Zwischenfall am Ende die Zielflagge gesehen haben.“

Ralf Oehme spulte mit seinen Teamkollegen bis auf einen kleinen Zwischenfall zu Beginn ein „knitterfreies“ Rennen ab.

Besonders glücklich ist der Meerbuscher Zahnarzt Daniel Jolk. Erst vier Wochen vor dem Klassiker hatte er die erforderliche Rennlizenz „Nordschleifen-Permit A“ erworben, gewann er mit seinen Mitstreitern die Klasse SP4. „Ich kann es immer noch nicht glauben. Erster Start und dann gleich so ein Resultat. In Rennkreisen wird jemand wie ich jetzt ’Lucky Bastard’ gerufen – damit kann ich sehr gut leben“, sagt der smarte zweifache Familienvater lächelnd.

Und Uwe Legermann, der ebenso wie sein Renn-Kollege Stein bereits weit über einhundert Einsätze in den verschiedenen Rennserien auf der Nürburgring-Nordschleife absolviert hat, ergänzt: „Das ist schon erstaunlich, wie viel Qualität unser kleines Städtchen Meerbusch in Sachen Rennsport zu bieten hat. Denn dieses Jahr es war mit heftigem Gewitter in der Nacht, kurzer Rennunterbrechung am frühen Sonntagmorgen und vielen Unfällen auf der Strecke mal wieder richtig anspruchsvoll. Ich glaube, wir alle lieben es schwierig. Aber das wir alle die Ziellinie gesehen haben, das ist schon sensationell.“

Gewonnen wurde das Rennen übrigens vom Team Manthey-Racing auf einem Porsche 911 GT3 R.

(Report Anzeigenblatt)
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