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Kinderhaus wird 25 Jahre alt

Büderich. Das Montessori Kinderhaus in Büderich lädt am Samstag, 22. September, ab 14 Uhr alle Ehemaligen sowie Interessierte zu einem bunten Fest ein. Von Alexander Ruth

„Hilf mir, es selbst zu tun“ lautet das wohl bekannteste Zitat von Maria Montessori. Und die Prinzipien der Montessori-Pädagogik bilden seit 25 Jahren die Grundlage der pädagogischen Arbeit des Montessori Kinderhauses in Büderich. Um dieses Jubiläum zu feiern, lädt das Kinderhaus am Samstag, 22. September, ab 14 Uhr alle Ehemaligen sowie Interessierte zu einem bunten Fest auf dem Gelände des Kinderhauses, Necklenbroicher Straße 47 (Eingang über Kanzlei) ein. Zugleich findet auch der jährliche Tag der offenen Tür statt, bei dem interessierte Eltern und ihre Kinder gemeinsam die Räumlichkeiten erkunden, die Erzieher kennenlernen und sich an den Montessori-Materialien probieren können. Alle Fragen rund um den Tagesablauf im Kinderhaus, das Anmeldeverfahren und die pädagogischen Konzepte für die U3- und die Ü3-Kinder werden beantwortet.

Im Jahr 1993 von engagierten Eltern in Leben gerufen, steht das Kind mit seinen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Wünschen bis heute im Mittelpunkt der Arbeit des Kinderhauses. Die Beobachtung des Kindes, der Respekt vor seiner Individualität und die Förderung der Eigeninitiative sind Grundpfeiler des Alltags. Seinen Anfang machte das Kinderhaus in den Räumlichkeiten eines ehemaligen Friseurs an der Moerser Straße mit einer einzigen Gruppe unter der langjährigen Leiterin Jutta Reidenbach. Die Nachfrage nach frühkindlicher Erziehung nach den Montessori-Prinzipien stieg, so dass die räumlichen Kapazitäten mit der Zeit nicht mehr ausreichten. 2005 erfolgte der Umzug an die Necklenbroicher Straße, wo ausreichend Platz für zwei Gruppen, einen Turnraum und einen großen Garten zur Verfügung stand. Heute werden im Kinderhaus eine U3-Gruppe sowie eine Ü3-Gruppe betreut.

Von Anfang an war das Kinderhaus eine Elterninitiative. Elternmitarbeit ist gewünscht und erforderlich. Der Kontakt zu den Erziehern ist eng – Eltern können sich, wenn sie mögen – auf vielerlei Arten in den Kinderhaus-Alltag einbringen. Dies alles trägt zu der besonderen, persönlichen Atmosphäre des Hauses bei.

(StadtSpiegel)